Reisen Geschäftsleute zu ihren Meetings noch um die Welt? Oder sind bei vielen längst Telefon- und Videokonferenzen an der Tagesordnung, weil sie Zeit und Geld sparen – und zugleich ressourcen- und umweltschonender sind? Unternehmen, die auf die kommunikationstechnische Lösung setzen, sollten ihre Konferenzräume mit dem passenden Equipment ausstatten – für eine flüssige, störungsfreie Kommunikation.

Was ist bei der Ausstattung zu beachten?

1. Verkabelung

Bei Videokonferenzen wünschen sich alle ein ruckelfreies Bild und die synchrone Tonübertragung in Echtzeit. Für eine schlechte Datenübertragung bildet die Verkabelung die höchste Risikoquelle. Deshalb sollten Kabel ausgewählt werden, die auf die Bereiche Telekommunikation, Nachrichtenübertragung und Computertechnik ausgelegt sind und schnelle Verbindungen ermöglichen. Eine strukturierte, zukunftssichere Verkabelung mit Cat.7 ist diesen Anforderungen gewachsen: Der Kabelstandard erlaubt hohe Datenübertragungsraten von bis zu 10 Gbit/s, die bei Videokonferenzen notwendig sind – und die Installation ist genauso unkompliziert wie bei anderen Kupfer-Datenkabeln.  

Sollte eine kabellose Datenübertragung vom Switch oder Router an die Endgeräte gewünscht sein, muss auch noch WLAN in die Konferenzräume einziehen – am besten mit dem schnellen und seit Jahren etablierten WLAN Standard AC.

2. Videoextender

Werden Netzwerkkabel als Übertragungsmedium verwendet, lassen sich Videosignale über Videoextender verlängern. HDMI Standard-Extender und HDMI HDBaseT-Extender eignen sich gleichermaßen. Die Signale werden im Vergleich zu herkömmlichen Videokabeln über deutlich längere Strecken verlustfrei übertragen, denn der Videoextender bereitet die eingespeisten Signale neu auf und erhöht so die Reichweite. Durch die Möglichkeit zur erweiterten Wegstrecke ergibt sich auch eine neue Planungsfreiheit. Der Konferenzraum kann überall im Gebäude eingerichtet werden.

Übrigens: Die aktuellen Extender unterstützen Auflösungen bis zu 4K 60Hz und Datenraten bis 18 Gbit/s – auch weitere HDMI 2.0-Funktionen wie 3D-Bilder in 4k-Auflösung, die Erhöhung der Farbtiefe auf 70 Millionen Farben oder die Übertragung von bis zu 32 unkomprimierten Audio-Kanäle werden unterstützt.

3. Präsentationsgeräte

Damit die Konferenzteilnehmer ein ruckfreies Bild auf dem Desktop, Laptop, Tablet oder Beamer erhalten, sollten natürlich auch diese Endgeräte darauf ausgelegt sein. Bei einem zehn Jahre alten Gerät reicht die Rechenleistung sicher nicht aus, um ein flüssiges Bild zu erzielen.

Fazit

Ein moderner Konferenzraum mit einer gut funktionierenden Videotechnik fördert die Kommunikation, lässt Distanzen schmelzen und spart langfristig immense Kosten für Dienstreisen und Personalausfallzeiten ein. Doch die Übermittlung von Video-Live-Bildern erfordert eine hohe Daten-Bandbreite, darauf muss das gesamte technische Equipment ausgelegt sein. Wer in die Zukunft denkt, plant am besten noch mehr Ressourcen ein. Schließlich wird dieser Kommunikationstrend in den Unternehmen weiter zunehmen.

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