In Rechenzentren sichern meist mehrere parallel eingesetzte Systeme die strenge Zutrittskontrolle und sorgen so für die bestmögliche Sicherheit der dort gespeicherten Daten. Wie aber sollen Arztpraxen, Anwaltskanzleien, Händler oder Freiberufler ihre sensiblen Daten im Sinne der neuen EU-Datenschutzgrundversorgung (DSGVO) gegen unbefugten Zugriff schützen?

Klar, ein Netzwerkschrank kann auch dort für Sicherheit sorgen. Doch die Standardlösungen sind in der Regel mit einem Standard-Schließsystem versehen: Alle Schränke haben den gleichen Schlüssel, mit dem sich sogar die Seiten- oder Rückwände abnehmen lassen. Exemplare die mit Vorreibern versehenen sind, lassen sich mit Werkzeug leicht öffnen.

Jeder, der Zugang zu Werkzeug oder einem Schlüssel hat, kann also den Netzwerkschrank öffnen – ohne dass sich rückverfolgen lässt, um welche Person es sich dabei gehandelt hat: Sensible Daten sind nicht ausreichend vor Diebstahl oder Sabotage geschützt.

Müssen kleinere Betriebe also in ein geschütztes Rechenzentrum investieren, um die Datensicherheit nach EU-DSGVO gewährleisten zu können?

Sicher nicht! Praxen, Kanzleien, Ingenieurbüros und alle weiteren kleinen und mittelständischen Betriebe können sich ihre DSGVO-konforme Netzwerkschrank-Lösung modular nach Bedarf zusammenstellen lassen.

Sicheres Schloss, sichere Kabeleinführung

Werden solche individuell gefertigten Netzwerkschränke mit manipulationssicheren Verriegelungs- und Schließsystemen versehen, bieten sie eine optimale Datensicherheit: Die eingesetzten Rack-Zugangskontrollsysteme gewährleisten beispielsweise per PIN-Code oder Kartenleser eine identitäts- und berechtigungsbezogene Zutrittskontrolle. Jeder Zugriff auf den Netzwerkschrank lässt sich eindeutig rückverfolgen, softwaregestützt protokollieren und in Reports dokumentieren. Bei unberechtigten Zugriffsversuchen greift die Alarmfunktion, welche die Unternehmer oder weitere Handlungsbevollmächtigte sofort per E-Mail oder SMS informiert.

Darüber hinaus sorgen geschützte Kabeleinführungen, abzugsgesicherte Kabel und eine redundante Stromversorgung dafür, dass die IT-Systeme jederzeit zuverlässig zur Verfügung stehen. Wer absolut auf Nummer sicher gehen will, verankert den neuen Schrank noch fest am Boden. So ist er selbst vor einem möglichen Abtransport geschützt.

Kabeleinlass mit Kabelabfangschiene
© 19 Zoll-Tec GmbH
Bodenmodul
© 19 Zoll-Tec GmbH

Design in Büromöbeloptik

Die individuell gefertigten Netzwerkschränke sind optional auch in Büromöbeloptik zu haben. Damit kommen sie vielen Kundenwünschen entgegen, denn herkömmliche Schränke passen häufig nicht zum vorhandenen Interieur. Diese kleineren Lösungen, die oft nicht größer ausfallen als ein freistehender Kühlschrank, finden sogar in Praxis- und Kanzleifluren oder normalen Büroräumen Platz.

Ausblasende Lüfter im Dachmodul
© 19 Zoll-Tec GmbH

Nahezu geräuschlos und immer gut gekühlt

Vor lauten Lüftergeräuschen muss dabei niemand Sorge haben – auch der Schallschutz lässt sich wirksam regeln. Denn die Kühllösungen, die dafür sorgen, dass die Abwärme der aktiven Komponenten zuverlässig aus dem Netzwerkschrank herausgeführt wird, sind ebenfalls ergonomisch schallgedämmt.

Das Fazit

Es hat sich viel getan im Netzwerkschrank-Segment. Wer will, bekommt eine kleine, individuelle und absolut sichere Lösung – ohne dafür einen streng gesicherten Serverraum vorhalten zu müssen. Diese Investition lohnt sich nicht nur in Bezug auf die Einhaltung der Datenschutzgrundverordnung: Betriebe, die mithilfe von elektronisch erzeugten Protokollen der Schließsysteme nachweisen können, welche Zugriffe wann auf den Netzwerkschrank erfolgt sind, schneiden bei Risikoanalysen im Rahmen von Audits besser ab. Daran orientieren sich sogar Bankinstitute, wenn es um eine mögliche Kreditvergabe geht. Interessierte Betriebe können also einen Partner wählen, der diese individuellen Lösungen anbieten kann.

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